Website auf Google eintragen

Ihre Website auf Google sichtbar zu machen, ist der Schlüssel, um mehr Besucher zu erreichen. Mit der Google Search Console (GSC) können Sie Ihre Website kostenlos indexieren lassen und überwachen. Hier die wichtigsten Schritte:
- Google Search Console einrichten: Melden Sie sich mit einem Google-Konto an. Verwenden Sie am besten ein Firmenkonto.
- Website hinzufügen: Wählen Sie zwischen Domain Property (für die gesamte Domain) oder URL-Prefix Property (für spezifische URLs).
- Inhaberschaft bestätigen: Nutzen Sie DNS-Einträge, HTML-Tags oder Google Analytics, um Ihre Website zu verifizieren.
- Sitemap einreichen: Laden Sie Ihre XML-Sitemap hoch, damit Google Ihre Seiten crawlen kann.
- Indexierungsstatus prüfen: Kontrollieren Sie, ob Ihre Seiten bei Google gelistet sind, und beheben Sie mögliche Fehler.
Tipp: Eine korrekt eingerichtete Website bringt langfristig kostenlosen Traffic – ideal für KMU in der Schweiz. Verwenden Sie die GSC regelmässig, um Ihre Sichtbarkeit zu verbessern.
Website bei Google eintragen: 5 Schritte zur Indexierung
Google Search Console einrichten

Die Google Search Console ist kostenlos und unter search.google.com/search-console verfügbar. Bevor Sie starten, loggen Sie sich in Ihrem Browser in Ihr Google-Konto ein – das spart Zeit und erleichtert den Einstieg. Falls Sie noch kein Google-Konto haben, erfahren Sie hier, wie Sie eines erstellen oder sich einloggen können.
Google-Konto erstellen oder einloggen
Um die Search Console nutzen zu können, benötigen Sie ein Google-Konto. Verwenden Sie am besten ein dediziertes Firmenkonto statt eines privaten Gmail-Kontos. So bleibt der Zugang unabhängig von einzelnen Mitarbeitenden und das Konto kann auch bei personellen Wechseln weiter genutzt werden. Ein Google-Konto kann bis zu 1'000 Websites verwalten – ideal für Unternehmen, die wachsen möchten.
Website als Property hinzufügen
Nach dem Login klicken Sie oben links auf «Property hinzufügen». Dabei haben Sie zwei Optionen:
| Domain Property | URL-Prefix Property | |
|---|---|---|
| Abdeckung | Alle Subdomains (www, m, etc.) und Protokolle (http, https) | Nur die exakt angegebene URL mit Protokoll |
| Verifizierung | Nur per DNS-Eintrag möglich | HTML-Tag, Datei-Upload, Analytics oder Tag Manager |
| Empfehlung | Für einen umfassenden Überblick über die gesamte Domain | Für spezifische Unterordner oder Sprachversionen (z. B. /de/) |
Für die meisten Schweizer KMU empfiehlt sich die Domain Property, da sie die gesamte Website abdeckt – unabhängig davon, ob Besucher über http:// oder https:// zugreifen. Die URL-Prefix Property ist besser geeignet, wenn Sie nur einen bestimmten Bereich Ihrer Website, wie beispielsweise einen Blog, überwachen möchten.
Die Einrichtung variiert je nach Plattform. Bei WordPress erleichtert das Plugin Site Kit by Google den Prozess erheblich, da Verbindung und Verifizierung fast automatisch erfolgen. Bei Shopify oder Wix gibt es in den SEO-Einstellungen ein Feld, in das Sie den Verifizierungscode direkt einfügen können. Wenn Sie Webflow nutzen, können Sie den Verifizierungscode einfach im Bereich «Custom Code» der Projekteinstellungen hinterlegen.
Website-Inhaberschaft bestätigen
Nachdem Sie Ihre Website als Property hinzugefügt haben, müssen Sie nun Ihre Inhaberschaft nachweisen. Die Methode, die Sie verwenden können, hängt dabei vom gewählten Property-Typ ab.
Domain Property verifizieren
Für eine Domain Property gibt es nur eine Möglichkeit: den DNS-TXT-Datensatz. Hierbei wird ein von Google generierter Code in die DNS-Einstellungen Ihrer Domain eingefügt. So funktioniert es:
- Kopieren Sie den von der Search Console bereitgestellten TXT-Eintrag (er beginnt mit
google-site-verification=). Melden Sie sich anschliessend bei Ihrem Domain-Registrar an – in der Schweiz sind Anbieter wie Hostpoint, Infomaniak oder Cyon üblich. - Navigieren Sie zu den DNS-Einstellungen und erstellen Sie einen neuen TXT-Eintrag. Lassen Sie das Feld «Host» leer oder geben Sie
@ein, und fügen Sie den kopierten Code als Wert ein. - Speichern Sie die Änderungen und klicken Sie in der Search Console auf «Bestätigen».
Beachten Sie, dass DNS-Updates zwischen wenigen Minuten und bis zu 2–3 Tagen dauern können. Falls die Bestätigung fehlschlägt, warten Sie einige Stunden und versuchen es erneut.
URL-Prefix Property verifizieren
Wenn Sie eine URL-Prefix Property verwenden, stehen Ihnen mehrere Optionen zur Verfügung. Die einfachste Methode ist die Google Analytics-Verknüpfung. Wenn Sie bereits GA4 auf Ihrer Website integriert haben und dasselbe Google-Konto nutzen, erkennt die Search Console dies automatisch – vorausgesetzt, Sie verfügen über Administrator- oder Editor-Rechte.
Alternativ können Sie den HTML-Tag nutzen. Kopieren Sie dazu das bereitgestellte <meta>-Tag und fügen Sie es in den <head>-Bereich Ihrer Homepage ein. Falls Sie WordPress verwenden, können SEO-Plugins wie Yoast oder Rank Math diese Aufgabe für Sie übernehmen. Wichtig: Das Tag muss innerhalb der ersten 2 MB der HTML-Datei stehen, damit Google es erkennt.
Entfernen Sie den Verifizierungstoken niemals. Google überprüft die Inhaberschaft regelmässig. Falls der DNS-Eintrag, das HTML-Tag oder die Datei nicht mehr vorhanden sind, verlieren Sie den Zugriff auf Ihre Property-Daten.
Seiten und Sitemaps bei Google einreichen
Nachdem Sie die Inhaberschaft Ihrer Website bestätigt haben, ist der nächste Schritt, Google mitzuteilen, welche Seiten indexiert werden sollen. Die Google Search Console bietet dafür zwei praktische Werkzeuge: das URL-Prüftool für einzelne Seiten und die Sitemaps-Funktion für Ihre gesamte Website.
Das URL-Prüftool verwenden
Um eine einzelne Seite zu prüfen, geben Sie die vollständige URL in die Suchleiste der Search Console ein. Das Tool zeigt Ihnen sofort, ob die Seite bereits im Google-Index ist. Falls nicht, können Sie mit einem Klick auf «Indexierung beantragen» die URL in die priorisierte Crawl-Warteschlange hinzufügen.
Dieses Tool ist besonders hilfreich, wenn Sie neue Inhalte wie Blogbeiträge oder Landingpages veröffentlicht haben. Ein Beispiel: Ein Unternehmer aus St. Gallen optimierte eine Landingpage für das Keyword «buchhaltung outsourcen schweiz» und reichte sie zur erneuten Indexierung ein. Innerhalb von drei Monaten kletterte die Seite von Position 12 auf Position 4, und die Anfragen über diese Seite haben sich verdreifacht.
Ein Hinweis: Es gibt ein tägliches Limit für manuelle Einreichungen über das URL-Prüftool. Mehrfaches Einreichen derselben URL bringt keinen zusätzlichen Vorteil.
Für mehrere Seiten gleichzeitig ist die XML-Sitemap die bessere Wahl.
Eine XML-Sitemap einreichen
Eine XML-Sitemap ist wie ein Inhaltsverzeichnis für Ihre Website – sie listet alle wichtigen URLs strukturiert auf und hilft Google, auch weniger verlinkte Seiten zu entdecken.
Die meisten Content-Management-Systeme (z. B. WordPress, Webflow oder Shopify) generieren diese Datei automatisch. Sie finden Ihre Sitemap in der Regel unter ihre-domain.ch/sitemap.xml. Um sie einzureichen, gehen Sie in der Search Console zum Menüpunkt «Sitemaps», tragen den relativen Pfad ein (z. B. sitemap.xml) und klicken auf «Senden». Diese Einreichung ist nur einmal nötig, da Google die Sitemap regelmässig ausliest und neue Seiten automatisch erkennt.
| Methode | Geeignet für | Hinweis |
|---|---|---|
| URL-Prüftool | Einzelne neue oder aktualisierte Seiten | Tägliches Einreichungslimit beachten |
| XML-Sitemap | Gesamte Website oder viele Seiten | Einmalig einreichen, danach automatisch |
| Live-URL-Test | Technische Fehler beheben | Zeigt in Echtzeit, ob Google die Seite erreicht |
«Eine Sitemap ist die bessere Entscheidung, wenn man mehrere URLs in den Index aufnehmen möchte, da die Search Console ein Limit an einzelnen Seiten pro Tag hat.» – Sebastian Lörz, arboro GmbH
Beachten Sie: Eine einzelne Sitemap-Datei darf maximal 50'000 URLs enthalten und nicht grösser als 50 MB sein. Für die meisten Schweizer KMU ist das ausreichend. Achten Sie zudem darauf, dass keine Seite in der Sitemap mit einem noindex-Tag versehen ist – das würde Google verwirren und Ihre Indexierung negativ beeinflussen.
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Indexierungsstatus prüfen und Probleme beheben
Nachdem Sie Ihre Seiten und Sitemaps eingereicht haben, sollten Sie regelmässig den Indexierungsstatus überprüfen und mögliche Probleme beheben.
Indexierungsstatus in der Google Search Console prüfen
Nach der Einreichung der Sitemap können Sie mit site:ihre-domain.ch in Google schnell überprüfen, ob Ihre Seiten indexiert sind. Für detailliertere Informationen ist das URL-Prüftool in der Google Search Console unverzichtbar. Geben Sie eine spezifische URL ein, und das Tool zeigt Ihnen den aktuellen Status der Seite. Dabei gibt es vier mögliche Ergebnisse:
| Status | Bedeutung | Massnahme |
|---|---|---|
| URL ist bei Google | Die Seite ist indexiert und erscheint in den Suchergebnissen | Keine Aktion erforderlich |
| URL ist bei Google, hat aber Probleme | Die Seite ist indexiert, weist jedoch kleinere Fehler auf (z. B. in der mobilen Darstellung) | Fehler unter «Verbesserungen» beheben |
| URL ist nicht bei Google | Die Seite ist nicht im Index – möglicherweise ein technisches oder inhaltliches Problem | Ursache im Bericht «Seitenindexierung» analysieren |
| URL ist eine alternative Version | Google hat eine andere URL als Hauptversion gewählt | Überprüfen, ob die kanonische URL korrekt angegeben ist |
Bevor Sie eine erneute Indexierung anfordern, führen Sie zuerst den Live-URL-Test durch.
Häufige Indexierungsprobleme beheben
Wenn Unstimmigkeiten beim Indexierungsstatus auftreten, sollten Sie diese gezielt angehen.
«Indexierungsprobleme entstehen oft durch eine Kombination aus technischen und inhaltlichen Faktoren.»
Überprüfen Sie, ob Ihre robots.txt oder ein noindex-Tag den Zugriff auf die Seite blockiert. Die Berichte in der Search Console können Ihnen hierbei wichtige Hinweise liefern.
Zwei Statusmeldungen, die besonders häufig für Verwirrung sorgen, sind:
- «Gefunden – derzeit nicht indexiert»: Google kennt die URL, hat sie aber noch nicht gecrawlt. Dies liegt oft an einer schwachen internen Verlinkung.
- «Gecrawlt – derzeit nicht indexiert»: Google hat die Seite besucht, sie jedoch als wenig relevant eingestuft. Seiten mit minimalem oder wenig nützlichem Inhalt fallen häufig in diese Kategorie. Lösung: Inhalte erweitern und echten Mehrwert schaffen.
Nachdem Sie einen Fehler behoben haben, klicken Sie in der Search Console auf «Fehlerprüfung anstoßen». Google wird die Seite erneut prüfen, was in der Regel etwa zwei Wochen dauert.
Fazit: Nächste Schritte für Schweizer Unternehmen
Sobald die Google Search Console eingerichtet, die Sitemap eingereicht und der Indexierungsstatus geprüft sind, haben Sie die Grundlage geschaffen. Doch das ist erst der Anfang – die Sichtbarkeit auf Google erfordert kontinuierliche Arbeit. Nutzen Sie diese Basis, um Ihre Website regelmässig zu optimieren und langfristig sichtbar zu bleiben.
Reservieren Sie sich monatlich etwa 30 Minuten, um die Search Console zu überprüfen. Analysieren Sie den Performance-Bericht, kontrollieren Sie den Indexierungsstatus und werfen Sie einen Blick auf die Core Web Vitals. Diese Routine hilft Ihnen, Probleme frühzeitig zu erkennen, bevor sie Ihre Anfragen oder Besucherzahlen beeinträchtigen.
«Ein schönes Design ist wertlos, wenn es keinen Traffic generiert.» – Hyperpage
Probleme wie langsame Ladezeiten, fehlerhafte Weiterleitungen oder schwacher Inhalt können dazu führen, dass Google Ihre Seiten ignoriert – egal, wie oft Sie diese einreichen. Neben den regelmässigen Überprüfungen lohnt sich auch eine gezielte technische Analyse, wie sie Hyperpage anbietet, um Schwachstellen frühzeitig zu beheben.
Hyperpage unterstützt Sie dabei, technische Probleme systematisch zu identifizieren und zu lösen. Mit manuellen SEO-Analysen, die von Experten geprüft werden, konzentrieren sie sich auf Massnahmen, die tatsächlich mehr Anfragen generieren. Der erste Schritt ist unkompliziert und unverbindlich: ein kostenloser SEO-Check, der Ihnen zeigt, wo Ihre Website aktuell steht und wo das grösste Potenzial liegt.
FAQs
Wie lange dauert es, bis meine Website bei Google erscheint?
Die Geschwindigkeit, mit der Ihre Website bei Google sichtbar wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Sobald Sie Ihre Seite in der Google Search Console angemeldet haben, dauert es in der Regel etwa eine Woche, bis neue Seiten indexiert werden. Es kann jedoch auch mehrere Wochen in Anspruch nehmen.
Falls Sie den Prozess beschleunigen möchten, können Sie Ihre URL aktiv über das URL-Prüftool in der Search Console einreichen. Aber Achtung: Eine sofortige Aufnahme in den Index kann nicht garantiert werden.
Was kann ich tun, wenn Google meine Seite trotz Sitemap nicht indexiert?
Wenn Google Ihre Seite trotz Sitemap nicht indexiert, sollten Sie die URL mit dem URL-Prüftool in der Google Search Console untersuchen. Typische Gründe können noindex-Tags, Einschränkungen in der robots.txt, doppelte Inhalte oder Schwierigkeiten beim Abrufen der Seite sein. Korrigieren Sie diese Probleme und fordern Sie danach über das Tool eine erneute Indexierung an, damit Google Ihre Seite erneut überprüft.
Brauche ich Domain-Property oder URL-Prefix-Property für meine Website?
Die Domain-Property bietet den Vorteil, dass sie sämtliche Protokolle (HTTP/HTTPS) sowie Subdomains Ihrer Website in einer einzigen Ansicht zusammenführt. Dadurch erhalten Sie einen vollständigen Überblick über die Performance und mögliche technische Probleme Ihrer gesamten Domain.
Die URL-Präfix-Property hingegen ist ideal, wenn Sie sich auf spezifische Bereiche oder Verzeichnisse Ihrer Website konzentrieren möchten. Diese gezielte Analyse kann besonders nützlich sein, wenn Sie sich auf bestimmte Abschnitte Ihrer Website fokussieren möchten.
In vielen Fällen ist es sinnvoll, beide Varianten zu nutzen, abhängig davon, welche Art von Daten und Analysen Sie benötigen.
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