Mehrwertsteuer im Onlineshop richtig einrichten
Die MWST im Onlineshop richtig einzurichten, ist keine Nebensache. Falsche Sätze, fehlende Angaben auf der Quittung oder Schweizer Steuer auf Exporten kosten Sie später Zeit und Geld. Dieser Ratgeber zeigt, worauf Sie in der Schweiz achten müssen. Hyperpage richtet die Steuern in jedem Shopify-Shop korrekt ein.
- Steuerpflicht ab CHF 100'000 Umsatz verständlich erklärt
- Sätze von 8,1, 2,6 und 3,8 Prozent richtig zuordnen
- Versand ins Ausland ohne Schweizer MWST
- Einrichtung in jedem Shop-Paket ab CHF 1'990













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Steuersätze, Quittungen und Preise sauber im Shop
Im Laden tippt die Kasse den richtigen Satz ein. Im Onlineshop müssen Sie das einmal sauber einrichten, danach rechnet Shopify bei jeder Bestellung automatisch. Wer Lebensmittel und Geschenkartikel im gleichen Warenkorb verkauft, hat zwei Sätze in einer Bestellung. Die Quittung muss beide getrennt ausweisen.
Wir hinterlegen in Ihrem Shop alle Angaben, die Ihre Treuhand für die Abrechnung braucht, und prüfen sie mit Testbestellungen. So stimmen die Zahlen schon bei der ersten Abrechnung.
Was alles dabei ist
- MWST-Nummer und Steuerregion Schweiz hinterlegt
- Preise für Endkunden inklusive MWST angezeigt
- Reduzierter Satz für die passenden Produkte
- Versandkosten mit korrekter Steuer
- Exporte ins Ausland ohne Schweizer MWST
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Häufig gestellte Fragen
In der Schweiz werden Sie ab einem Umsatz von CHF 100'000 im Jahr steuerpflichtig. Gezählt wird der gesamte Umsatz Ihres Unternehmens, nicht nur der Onlineshop. Unter dieser Grenze sind Sie befreit, können sich aber freiwillig unterstellen. Ob das für Sie sinnvoll ist, klären Sie mit Ihrer Treuhand. Wir richten den Shop danach passend ein.
Der Normalsatz von 8,1 Prozent gilt für die meisten Waren, etwa Kleidung, Elektronik, Kosmetik oder alkoholische Getränke. Der reduzierte Satz von 2,6 Prozent gilt unter anderem für Lebensmittel, alkoholfreie Getränke, Bücher und Medikamente. Für Beherbergung gilt 3,8 Prozent. Bei Grenzfällen entscheidet Ihre Treuhand, welcher Satz zutrifft.
Ja, wenn Sie steuerpflichtig sind. Versandkosten gelten in der Regel als Nebenleistung und teilen den Satz der gelieferten Ware. Bei gemischten Warenkörben mit verschiedenen Sätzen gibt es mehrere zulässige Varianten. Welche Sie anwenden, legen Sie mit Ihrer Treuhand fest. Wir setzen die gewählte Variante in Shopify um.
Bei einer Ausfuhr mit Nachweis ist die Lieferung in der Schweiz von der MWST befreit. Ihre Kundin zahlt dafür im Zielland Einfuhrabgaben. Für Lieferungen in die EU gibt es eigene Regeln, nach denen unter Umständen Sie die ausländische Steuer abrechnen müssen. Das klären Sie mit Ihrer Treuhand. In Shopify richten wir eigene Steuereinstellungen pro Land ein.
Steuerpflichtige Shops brauchen auf der Quittung unter anderem Ihren Firmennamen, Ihre MWST-Nummer, das Datum, die Produkte, den Steuersatz und den Steuerbetrag. Shopify erzeugt Bestellbestätigungen, die wir mit diesen Angaben ergänzen. Für Firmenkunden, die eine formelle Rechnung brauchen, richten wir eine passende Vorlage ein. Die genauen Anforderungen bestätigt Ihre Treuhand.
Gutscheine mit einem Geldwert gelten in der Regel als Zahlungsmittel. Besteuert wird dann erst das Produkt, das mit dem Gutschein gekauft wird. In Shopify werden Geschenkgutscheine deshalb beim Verkauf ohne MWST erfasst. Gutscheine für eine ganz bestimmte Leistung können anders zu behandeln sein. Klären Sie Ihren Fall mit Ihrer Treuhand.
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MWST im Onlineshop Schritt für Schritt einrichten
Die Mehrwertsteuer ist im Onlineshop zuerst eine Frage der Einstellung. Einmal richtig eingerichtet, rechnet Shopify bei jeder Bestellung automatisch. Falsch eingerichtet, entstehen Fehler auf jeder Quittung, und die Korrektur kostet Ihre Treuhand viele Stunden. Die folgenden Schritte zeigen, wie Sie in der Schweiz vorgehen. Sie ersetzen keine Steuerberatung. Hyperpage übernimmt die technische Umsetzung, verbindliche Auskünfte geben Treuhand und Steuerberatung.
Schritt eins, die Steuerpflicht klären
In der Schweiz werden Unternehmen ab CHF 100'000 Umsatz im Jahr steuerpflichtig. Gezählt wird der gesamte Umsatz, also auch Verkäufe im Laden, Dienstleistungen und Verkäufe ins Ausland. Wer darunter liegt, ist befreit. In diesem Fall darf auf Quittungen keine MWST ausgewiesen werden, und im Shop wird die Steuerberechnung ausgeschaltet.
Sie können sich freiwillig unterstellen, auch wenn Sie unter der Grenze liegen. Das kann sinnvoll sein, wenn Sie viel in Ware oder Einrichtung investieren und die Vorsteuer zurückholen möchten. Es bedeutet aber auch Abrechnungen und Verwaltungsaufwand. Diese Entscheidung treffen Sie mit Ihrer Treuhand, am besten vor dem Start des Shops.
Schritt zwei, die Sätze den Produkten zuordnen
Die Schweiz kennt drei Sätze. Der Normalsatz von 8,1 Prozent gilt für die meisten Waren. Der reduzierte Satz von 2,6 Prozent gilt unter anderem für Lebensmittel, alkoholfreie Getränke, Bücher, Zeitungen, Medikamente sowie Blumen und Pflanzen. Der Sondersatz von 3,8 Prozent gilt für Beherbergung, etwa wenn ein Hotel Übernachtungen im Shop verkauft.
In Shopify legen Sie einen Standardsatz für die Schweiz fest und definieren Ausnahmen für bestimmte Produktgruppen. Ein Shop für Feinkost verkauft zum Beispiel Lebensmittel zum reduzierten Satz und Geschenkkörbe aus Holz zum Normalsatz. Spannend wird es bei Kombinationen wie einem Geschenkset aus Wein, Schokolade und Glas. Für solche Fälle braucht es eine klare Regel, die Ihre Treuhand festlegt. Wir setzen sie in Shopify um.
Schritt drei, Preise, Versand und Quittungen
Für Privatkundinnen müssen Preise in der Schweiz als Endpreise inklusive MWST angezeigt werden. Shopify kann alle Preise inklusive Steuern führen und den enthaltenen Steuerbetrag in der Kasse und auf der Quittung ausweisen. Für Firmenkunden in einem eigenen Händlerbereich können Preise auch ohne MWST erscheinen.
Versandkosten teilen in der Regel den Satz der Ware. Bei gemischten Warenkörben gibt es mehrere zulässige Lösungen, etwa eine Aufteilung nach Warenwert. Auf jede Quittung gehören Ihr Firmenname, Ihre MWST-Nummer, Datum, Produkte, Steuersatz und Steuerbetrag. Rabatte senken den steuerbaren Betrag. Geschenkgutscheine mit Geldwert werden in der Regel erst bei der Einlösung besteuert.
Schritt vier, Versand ins Ausland
Lieferungen ins Ausland sind in der Schweiz von der MWST befreit, wenn die Ausfuhr nachgewiesen ist. Der Nachweis entsteht über die Zollanmeldung, die Post oder Ihr Versanddienstleister erstellen. Im Zielland zahlt die Kundin Einfuhrabgaben, oft bei der Zustellung. Das sollte im Shop klar stehen, sonst gibt es verweigerte Pakete. Für die EU gelten eigene Regeln, nach denen Schweizer Händler unter Umständen die ausländische Steuer selbst abrechnen. In Shopify richten wir für jedes Land eigene Steuer- und Preiseinstellungen ein. Liechtenstein gehört zum Schweizer Steuergebiet und wird wie die Schweiz behandelt.
Zum Schluss geht es um die Abrechnung selbst. Wer zur Mehrwertsteuer Schweiz im Onlineshop sauber abrechnen will, braucht verlässliche Berichte. Shopify zeigt Umsätze und Steuern pro Zeitraum und Satz und lässt sie als Datei exportieren. Ob Sie effektiv oder mit Saldosteuersatz abrechnen, beeinflusst, welche Zahlen Ihre Treuhand braucht. Klären Sie das vor dem Start, damit wir die Berichte im Shop passend vorbereiten. Ein kurzer Abgleich nach dem ersten Quartal zeigt, ob alles stimmt.
Shop mit korrekter MWST von Hyperpage
In jedem unserer Shop-Pakete richten wir MWST, Versand, Zahlung und Rechtstexte ein. Das Paket S kostet CHF 1'990 und passt für einen Shop mit wenigen Produktgruppen in der Schweiz. Das Paket M ab CHF 3'900 bringt Geschenkgutscheine, Abos und Produktbündel, bei denen die Steuerlogik besonders sorgfältig sein muss. Das Paket L ab CHF 7'900 eignet sich für Shops mit Exporten, mehreren Sprachen, Händlerpreisen ohne MWST und einer Anbindung an Bexio, damit Ihre Treuhand die Zahlen direkt übernehmen kann.
Ein überschaubarer Shop steht meist nach vier bis sechs Wochen. Vor dem Livegang prüfen wir die Steuern mit Testbestellungen in jeder Kombination. Sie haben bei Hyperpage eine feste Ansprechperson und erhalten eine Schulung, in der wir auch zeigen, wo Sie Steuerberichte für die Abrechnung finden. Der Shop gehört ganz Ihnen.
Weitere Ratgeber finden Sie unter Onlineshop erstellen lassen, bei Rechtliches im Onlineshop, beim Export in die EU und unter Pakete und Preise.
- Steuerpflicht und Abrechnungsmethode mit der Treuhand klären
- MWST-Nummer und Steuerregion in Shopify hinterlegen
- Jede Produktgruppe dem richtigen Satz zuordnen
- Preise für Endkunden inklusive MWST anzeigen
- Regel für Versandkosten bei gemischten Warenkörben festlegen
- Exporte ohne Schweizer MWST einstellen
- Steuern vor dem Livegang mit Testbestellungen prüfen





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