Zahlungsarten für Onlineshops in der Schweiz
Welche Zahlungsarten Onlineshop-Kunden in der Schweiz erwarten, entscheidet oft darüber, ob ein voller Warenkorb auch bezahlt wird. TWINT, Kreditkarte, PostFinance und Kauf auf Rechnung haben je eigene Stärken, Kosten und Risiken. Dieser Ratgeber zeigt, welche Auswahl für Ihren Shop sinnvoll ist und wie Sie sie einrichten.
- Die wichtigsten Zahlungsarten mit Vor- und Nachteilen
- Wann sich Kauf auf Rechnung lohnt und wer das Risiko trägt
- Besonderheiten bei Firmenkunden und Abos
- Checkliste für die Einrichtung in Shopify













Ergebnisse, die für sich sprechen.
Ein Einblick in aktuelle Projekte. Wir messen unseren Erfolg am Wachstum unserer Kunden.
Ihr neuer Online-Shop. Zum Festpreis.
Drei Pakete, drei klare Preise. Wir bauen auf Shopify, damit Sie sich um den Verkauf kümmern und nicht um die Technik.
Schnell und professionell online verkaufen
Mehr Umsatz aus dem gleichen Traffic
Wachsen ohne mehr Administration

Die Kasse ist der Ort, an dem Käufe verloren gehen
Eine Kundin hat Produkte ausgewählt, Grösse geprüft und die Adresse eingegeben. Dann sucht sie TWINT und findet es nicht. Ihre Kreditkarte liegt im anderen Zimmer. Sie schliesst das Fenster und nimmt sich vor, später zu bestellen. Oft passiert das nie.
In der Schweiz sind die Gewohnheiten beim Bezahlen klar. Viele zahlen am Handy am liebsten mit TWINT, andere wollen erst bezahlen, wenn die Ware da ist. Eine gute Auswahl an Zahlungsarten deckt diese Gewohnheiten ab, ohne die Kasse mit zwölf Logos zu überladen.
Was alles dabei ist
- TWINT für Zahlungen direkt am Handy
- Kreditkarten und Debitkarten von Visa und Mastercard
- Apple Pay und Google Pay für den schnellen Kauf
- Klarna für Kauf auf Rechnung ohne eigenes Ausfallrisiko
- Auf Wunsch PostFinance oder Rechnung für Firmenkunden
Das sagen unsere Kunden
Über 100 zufriedene Unternehmen vertrauen auf unsere Expertise.
Wir lassen Taten sprechen.
Richten wir die Zahlung in Ihrem Shop ein
Im kostenlosen Erstgespräch von 15 Minuten per Videocall klären wir, welche Zahlungsarten zu Ihrer Kundschaft passen. Danach erhalten Sie eine Offerte zum Festpreis für Ihren Shop mit allem eingerichtet.
Häufig gestellte Fragen
Gesetzlich vorgeschrieben ist keine bestimmte Zahlungsart. Ihre Kundschaft erwartet aber in den meisten Fällen TWINT und Kreditkarte. Apple Pay und Google Pay beschleunigen den Kauf am Handy. Kauf auf Rechnung ist in der Schweiz verbreitet und spricht vor allem Kundinnen an, die erst nach Erhalt der Ware zahlen möchten. Mit diesen Zahlungsarten decken Sie den Grossteil der Käufe ab.
Ja, TWINT lässt sich in Shopify einrichten. Je nach Zahlungsanbieter läuft es direkt über Shopify oder über einen Schweizer Zahlungsdienst. Die Kundin scannt am Computer einen QR-Code oder wird am Handy direkt in die TWINT-App weitergeleitet. TWINT ist in allen Shop-Paketen von Hyperpage eingerichtet, ab CHF 1'990.
PostFinance wird über einen Zahlungsanbieter angebunden, der diese Zahlungsart unterstützt. In Shopify geschieht das mit einer App des Anbieters. Viele Kundinnen und Kunden mit einem Konto bei PostFinance zahlen heute auch mit TWINT oder Debitkarte. Ob PostFinance als eigene Zahlungsart für Ihren Shop nötig ist, hängt von Ihrer Kundschaft ab.
Bei einer eigenen Rechnung tragen Sie das Risiko, dass jemand nicht zahlt, und kümmern sich um Mahnungen. Bei Anbietern wie Klarna prüft der Anbieter die Kundin und übernimmt das Ausfallrisiko gegen eine Gebühr. Sie erhalten Ihr Geld unabhängig davon, ob die Kundin pünktlich zahlt. Für Privatkunden ist das meist die sicherere Variante.
Firmen zahlen selten mit Kreditkarte. Sie erwarten eine Rechnung mit QR-Code und Zahlungsfrist, die direkt in ihre Buchhaltung geht. In Paket L ab CHF 7'900 richten wir den Kauf auf Rechnung für freigeschaltete Firmenkunden ein, auf Wunsch mit Anbindung an Bexio. Die Rechnung wird automatisch erstellt.
Für Abos braucht es eine Zahlungsart, die spätere Belastungen ohne erneute Bestätigung erlaubt. Die Kreditkarte ist dafür am verbreitetsten. Bei anderen Zahlungsarten hängt es vom Anbieter und der Abo-App ab. Wir prüfen das beim Einrichten und zeigen Ihnen, welche Varianten bei Ihrem Shop funktionieren.
Bereit für mehr Anfragen?
Welche Zahlungsarten Onlineshop-Kunden in der Schweiz nutzen
Schweizer Kundinnen und Kunden bezahlen anders als Kunden in vielen Nachbarländern. TWINT hat sich als Zahlungs-App im Alltag durchgesetzt, vom Hofladen bis zur Parkuhr. Wer daran gewöhnt ist, sucht TWINT auch im Onlineshop. Gleichzeitig ist der Kauf auf Rechnung tief verankert. Viele Menschen zahlen lieber, nachdem das Paket angekommen ist. Ein Shop, der beide Gewohnheiten ignoriert, verliert Bestellungen an der Kasse.
Dieser Ratgeber erklärt die gängigen Zahlungsarten, ihre Stärken und Schwächen und gibt Ihnen eine Schrittfolge für die Auswahl. Die genauen Gebühren nennen wir bewusst nicht. Sie ändern sich und hängen vom Anbieter und Ihrem Shopify-Abo ab.
Die gängigen Zahlungsarten im Überblick
TWINT ist für viele Schweizer die erste Wahl am Handy. Die Zahlung ist schnell, die Kundin gibt keine Kartendaten ein, und das Geld ist sofort bestätigt. Am Computer scannt sie einen QR-Code mit dem Handy. Kredit- und Debitkarten von Visa und Mastercard funktionieren für fast alle Kunden, auch aus dem Ausland. Viele Schweizer Banken geben heute Debitkarten aus, die online wie eine Kreditkarte funktionieren.
Apple Pay und Google Pay nutzen die im Handy hinterlegte Karte. Die Kundin bestätigt mit Fingerabdruck oder Gesicht, Adresse und Zahlung sind in Sekunden erledigt. PostFinance lässt sich über einen Zahlungsanbieter ergänzen, was für ältere Kundschaft mit Konto bei PostFinance sinnvoll sein kann. Vorauskasse per Überweisung ist günstig, verzögert aber den Versand und wird online immer seltener gewählt. PayPal spielt in der Schweiz eine kleinere Rolle als in Deutschland, kann aber für Kundschaft aus dem Ausland nützlich sein.
Wichtig ist auch, wo Sie die Zahlungsarten zeigen. Kundinnen wollen schon auf der Produktseite sehen, dass TWINT oder Rechnung möglich ist, und nicht erst im letzten Schritt. Kleine Logos unter dem Kaufknopf und in der Fusszeile genügen. Wer erst an der Kasse merkt, dass die gewohnte Zahlungsart fehlt, fühlt sich getäuscht.
Kauf auf Rechnung richtig einsetzen
Kauf auf Rechnung senkt die Hemmschwelle bei Neukunden spürbar. Wer Ihren Shop nicht kennt, muss nicht im Voraus vertrauen. Das Risiko liegt aber bei jemandem. Bei einer eigenen Rechnung tragen Sie es selbst, verschicken Mahnungen und verfolgen Zahlungen. Anbieter wie Klarna prüfen die Kundschaft vor dem Kauf, zahlen Ihnen den Betrag aus und übernehmen das Ausfallrisiko. Dafür verlangen sie eine Gebühr pro Bestellung.
Für Privatkunden empfehlen wir fast immer einen solchen Anbieter. Für bekannte Firmenkunden ist die eigene Rechnung mit Zahlungsfrist üblich. Seit 2022 ersetzt die QR-Rechnung in der Schweiz den alten Einzahlungsschein. Eine Buchhaltung wie Bexio erstellt solche Rechnungen automatisch, wenn sie mit dem Shop verbunden ist.
Schritt für Schritt zur passenden Auswahl
- Klären Sie, wer bei Ihnen kauft. Junge Kundschaft am Handy, ältere Stammkunden am Computer oder Firmen mit Einkaufsabteilung.
- Richten Sie TWINT, Karten, Apple Pay und Google Pay als Grundausstattung ein.
- Entscheiden Sie, ob Privatkunden auf Rechnung kaufen dürfen und über welchen Anbieter.
- Legen Sie fest, welche Firmenkunden eine eigene Rechnung mit Frist erhalten.
- Prüfen Sie, welche Zahlungsarten für Abos und wiederkehrende Bestellungen funktionieren.
- Vergleichen Sie Gebühren und Auszahlungsfristen der Anbieter.
- Machen Sie mit jeder Zahlungsart eine Testbestellung, inklusive Rückerstattung.
Denken Sie auch an den Datenschutz. Seit dem 1. September 2023 gilt das revidierte Datenschutzgesetz. Ihre Datenschutzerklärung muss die eingesetzten Zahlungsanbieter nennen. Kartendaten selbst landen nie in Ihrem Shop, sondern direkt beim Anbieter. Für verbindliche Auskünfte zu Verträgen mit Zahlungsanbietern oder zur Verbuchung ist Ihre Treuhand oder Rechtsberatung zuständig.
So richtet Hyperpage die Zahlung in Ihrem Shop ein
In jedem Shop-Paket von Hyperpage sind TWINT, Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay und Klarna Kauf auf Rechnung eingerichtet und getestet. Paket S «Der Start» für CHF 1'990 genügt für viele kleinere Shops. Paket M «Der Verkäufer» ab CHF 3'900 ergänzt Abos, Geschenkgutscheine und automatische E-Mails bei Kaufabbruch, die Kundinnen an einen vergessenen Warenkorb erinnern. Paket L «Der Skalierer» ab CHF 7'900 bringt den Kauf auf Rechnung für Firmenkunden, B2B-Preise und die Anbindung an Bexio.
Ein kleiner Shop ist meist in vier bis sechs Wochen live, ein grösserer in acht bis zwölf Wochen. Sie zahlen die Hälfte bei Auftrag und den Rest beim Livegang. Die Shopify-Lizenz ab rund CHF 30 im Monat zahlen Sie direkt an Shopify, die Gebühren der Zahlungsanbieter fallen pro Transaktion an. In der Schulung zeigen wir, wo Sie Auszahlungen sehen und wie Sie Rückerstattungen auslösen. Shop und Zahlungskonten laufen auf Ihren Namen.
Weitere Informationen finden Sie unter Onlineshop erstellen lassen. Details zu einzelnen Zahlungsarten stehen bei Shopify mit TWINT, Shopify Payments in der Schweiz und Onlineshop mit Kauf auf Rechnung. Die Preise sehen Sie unter Pakete und Preise.
Diese Fehler sehen wir bei bestehenden Shops am häufigsten.
- TWINT fehlt oder ist erst im letzten Schritt sichtbar
- Zu viele Logos an der Kasse, die verwirren statt helfen
- Eigene Rechnung für Privatkunden ohne Prüfung der Zahlungsfähigkeit
- Keine Testbestellung nach Änderungen an der Zahlung
- Zahlungsanbieter fehlen in der Datenschutzerklärung
- Abo verkauft, aber Zahlungsart erlaubt keine Folgebelastung





.avif)

