Rechtliches für Onlineshops in der Schweiz
Für Ihren Onlineshop ist Rechtliches in der Schweiz übersichtlicher geregelt als in der EU, aber einige Pflichten gelten für jeden Shop. Impressum, korrekte Preise, eine Bestellbestätigung und eine Datenschutzerklärung gehören dazu. Dieser Ratgeber zeigt, was Sie wissen müssen. Hyperpage setzt die Vorgaben in Ihrem Shopify-Shop technisch um, ab CHF 1'990 zum Festpreis.
- Impressum und Pflichten im Bestellvorgang
- Preisangaben, Streichpreise und Versandkosten
- Rückgabe, Gewährleistung und AGB
- Datenschutz und Newsletter nach Schweizer Recht













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Die Pflichtangaben, die jeder Schweizer Shop braucht
Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verlangt von Onlinehändlern klare Angaben zu Identität und Kontakt. Dazu gehört eine E-Mail-Adresse. Wer Waren online anbietet, muss die Schritte zum Vertragsabschluss erklären, Eingabefehler vor dem Absenden korrigierbar machen und jede Bestellung sofort elektronisch bestätigen.
Shopify erfüllt einen Teil davon schon im Standard, etwa die Bestellbestätigung per E-Mail. Den Rest richten wir ein, damit Ihr Shop vom ersten Tag an vollständig ist.
Was alles dabei ist
- Impressum mit Firmenname, Adresse, E-Mail und UID
- Preise in Franken inklusive MWST und Abgaben
- Versandkosten sichtbar vor dem Bestellvorgang
- Seiten für AGB, Datenschutz, Versand und Rückgabe
- Bestellbestätigung mit allen wichtigen Angaben
Das sagen unsere Kunden
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Im kostenlosen Erstgespräch von 15 Minuten per Videocall klären wir, was Ihr Shop technisch braucht und welche Fragen Sie mit Ihrer Rechtsberatung besprechen sollten. Anschliessend erhalten Sie unsere Offerte mit festem Preis.
Häufig gestellte Fragen
Ja. Wer online Waren oder Dienstleistungen anbietet, muss klar angeben, wer dahintersteht. Dazu gehören der vollständige Name oder Firmenname, die Postadresse und eine E-Mail-Adresse. Eine Postfachadresse allein reicht nicht. Ist Ihre Firma im Handelsregister eingetragen, gehören der eingetragene Name und die UID-Nummer dazu. Die Mehrwertsteuernummer nennen Sie, sobald Sie steuerpflichtig sind.
Nein, ein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht für Onlinekäufe gibt es in der Schweiz nicht. Viele Shops gewähren freiwillig ein Rückgaberecht, zum Beispiel 14 oder 30 Tage. Wenn Sie das tun, müssen Sie sich an Ihre eigenen Bedingungen halten. Verkaufen Sie gezielt in die EU, gilt für diese Kundschaft das europäische Widerrufsrecht.
Gesetzlich nicht, aber sie sind sehr zu empfehlen. AGB regeln Lieferung, Zahlung, Rückgabe, Gewährleistung und Haftung. Damit sie gelten, muss die Kundschaft sie vor der Bestellung lesen können. Ungewöhnliche oder einseitige Klauseln sind gegenüber Konsumenten unwirksam. Lassen Sie Ihre AGB von einer Rechtsberatung prüfen, statt sie aus einem anderen Shop zu kopieren.
Endpreise für Konsumenten müssen in Schweizer Franken und inklusive Mehrwertsteuer angegeben sein. Auch Abgaben wie die vorgezogene Recyclinggebühr gehören dazu. Bei Waren, die nach Gewicht oder Volumen verkauft werden, braucht es zusätzlich den Grundpreis, etwa pro Kilo oder Liter. Streichpreise sind nur erlaubt, wenn der höhere Preis vorher tatsächlich verlangt wurde.
Seit dem 1. September 2023 gilt das revidierte Datenschutzgesetz. Ihre Datenschutzerklärung nennt, wer die Daten bearbeitet, welche Daten Sie sammeln, wozu und an wen sie gehen. Dienste im Ausland wie Shopify, Zahlungsanbieter oder Analyse müssen mit Land genannt werden. Wir hinterlegen die Erklärung im Shop, den Inhalt sollte eine Fachperson prüfen.
Nein. Hyperpage setzt die rechtlichen Vorgaben technisch um, von Preisangaben über Rechtstexte bis zur Einwilligung für den Newsletter. In jedem Shop-Paket ab CHF 1'990 sind Rechtstexte eingerichtet. Für verbindliche Auskünfte zu AGB, Haftung oder Steuern sind eine Rechtsberatung oder Ihre Treuhand zuständig. Wir arbeiten gerne mit Ihren Fachleuten zusammen.
Bereit für mehr Anfragen?
Was Onlineshops in der Schweiz rechtlich beachten müssen
Die Schweiz hat kein eigenes Gesetz nur für Onlineshops. Die Regeln stehen in verschiedenen Gesetzen, vor allem im Obligationenrecht, im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, in der Preisbekanntgabeverordnung und im Datenschutzgesetz. Dazu kommen Vorschriften für bestimmte Produkte wie Alkohol, Lebensmittel oder Kosmetik. Dieser Ratgeber fasst die wichtigsten Punkte zusammen. Er ersetzt keine Rechtsberatung, hilft Ihnen aber, die richtigen Fragen zu stellen.
Impressum und Pflichten im Bestellvorgang
Jeder Shop braucht ein Impressum mit Namen oder Firmenname, Postadresse und E-Mail-Adresse. Ein Kontaktformular allein genügt nicht. Ist Ihre Firma im Handelsregister eingetragen, verwenden Sie genau den eingetragenen Namen und ergänzen die UID-Nummer. Einzelfirmen müssen sich ab einem Jahresumsatz von CHF 100'000 eintragen lassen.
Im Bestellvorgang verlangt das Gesetz drei Dinge. Die Kundschaft muss erkennen, welche Schritte zum Vertrag führen. Sie muss Eingabefehler vor dem Absenden korrigieren können. Und sie muss die Bestellung sofort elektronisch bestätigt bekommen. Shopify erfüllt diese Punkte mit Warenkorb, Übersicht vor der Zahlung und automatischer Bestätigung per E-Mail. Wichtig ist, dass der Knopf zum Abschliessen klar macht, dass die Bestellung etwas kostet.
Preise, Rabatte und Versandkosten
Die Preisbekanntgabeverordnung verlangt, dass Konsumenten den tatsächlich zu bezahlenden Preis sehen. Er wird in Franken angegeben und enthält die Mehrwertsteuer sowie Abgaben wie die vorgezogene Recyclinggebühr bei Elektrogeräten. Bei Lebensmitteln, Getränken oder Kosmetik, die nach Gewicht oder Volumen verkauft werden, kommt der Grundpreis dazu. Versandkosten müssen vor dem Abschluss klar sichtbar sein, am besten schon auf der Produktseite oder im Warenkorb.
Bei Rabatten ist Vorsicht nötig. Ein durchgestrichener Preis darf nur erscheinen, wenn Sie den höheren Preis vorher tatsächlich eine gewisse Zeit verlangt haben. Fantasiepreise, die nie galten, sind unlauter. Dasselbe gilt für erfundene Bewertungen oder einen Countdown, der nach Ablauf einfach neu startet. Ein Rabatt für Neukunden oder ein Ausverkauf mit echtem Enddatum ist dagegen in der Regel zulässig.
Rückgabe, Gewährleistung und AGB
Ein gesetzliches Widerrufsrecht für Onlinekäufe kennt die Schweiz nicht. Ein freiwilliges Rückgaberecht ist trotzdem üblich und schafft Vertrauen. Legen Sie fest, wie lange es gilt, in welchem Zustand die Ware zurückkommen muss und wer das Porto zahlt. Für Massanfertigungen, Lebensmittel oder Hygieneartikel schliessen Sie die Rückgabe am besten aus.
Die Gewährleistung für Mängel ist etwas anderes als die Rückgabe. Sie gilt auch ohne AGB. Bei neuen Waren für den privaten Gebrauch beträgt sie in der Regel zwei Jahre. Wie weit Sie sie in Ihren AGB anpassen dürfen, sollte eine Rechtsberatung prüfen. AGB selbst sind nicht Pflicht, regeln aber vieles, was sonst unklar bleibt. Sie müssen vor der Bestellung abrufbar sein, und ungewöhnliche Klauseln gelten gegenüber Konsumenten nicht.
Datenschutz, Newsletter und besondere Produkte
Seit dem 1. September 2023 gilt das revidierte Datenschutzgesetz. Ihre Datenschutzerklärung nennt, welche Daten Sie sammeln, wozu Sie sie nutzen und an welche Dienste im In- und Ausland sie gehen. Für Newsletter brauchen Sie die vorherige Einwilligung. Eine Ausnahme gilt für bestehende Kunden bei ähnlichen Produkten, wenn sie sich jederzeit abmelden können. Jede Werbe-E-Mail braucht einen korrekten Absender und einen einfachen Abmeldelink.
Für einige Produkte gelten zusätzliche Regeln. Bier und Wein dürfen in der Schweiz nicht an Personen unter 16 Jahren verkauft werden, Spirituosen nicht unter 18. Lebensmittel brauchen Angaben zu Zutaten und Allergenen auch online. Mehrwertsteuerpflichtig werden Sie ab CHF 100'000 Umsatz, mit dem Normalsatz von 8,1 Prozent oder dem reduzierten Satz von 2,6 Prozent etwa für Lebensmittel und Bücher.
Wie Hyperpage Ihren Shop rechtlich sauber aufsetzt
Hyperpage baut Onlineshops auf Shopify und richtet in jedem Paket Rechtstexte, MWST, Versand und Zahlungsarten ein. Paket S für CHF 1'990 passt für einen schlanken Start. Paket M ab CHF 3'900 bringt Newsletter mit Einwilligung, Abos und Versandanbindung. Paket L ab CHF 7'900 eignet sich für mehrsprachige Shops, Verkauf an Firmen auf Rechnung und Märkte mit eigenen Bedingungen. Bis ein kleiner Shop startklar ist, vergehen meist vier bis sechs Wochen. Gezahlt wird je zur Hälfte bei Auftrag und beim Start. Der Shop gehört ganz Ihnen.
Wir setzen um, was Ihre Rechtsberatung oder Treuhand vorgibt, und weisen auf Punkte hin, die wir im Shop sehen. Verbindliche rechtliche oder steuerliche Auskünfte geben wir nicht. Nach dem Start helfen wir auf Wunsch mit Marketing ab CHF 290 im Monat.
Lesen Sie weiter unter Onlineshop erstellen lassen, zum Datenschutz im Onlineshop, zur MWST im Onlineshop und zum Export in die EU. Alle Angebote finden Sie unter Pakete und Preise.
- Impressum mit Name, Adresse, E-Mail und allenfalls UID
- Preise in Franken inklusive MWST und Abgaben
- Versandkosten vor dem Abschluss sichtbar
- Rückgaberecht klar regeln, auch wenn es freiwillig ist
- AGB vor der Bestellung abrufbar und von Fachleuten geprüft
- Datenschutzerklärung nach revDSG mit Diensten im Ausland
- Newsletter nur mit Einwilligung und Abmeldelink





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