Aus der Schweiz in die EU verkaufen
Beim Onlineshop Export in die EU entscheidet nicht der Shop, sondern die Grenze. Zoll, Einfuhrumsatzsteuer und Gebühren der Paketdienste können aus einem guten Preis ein Ärgernis machen. Hyperpage zeigt Ihnen die wichtigsten Schritte und richtet Ihren Shopify-Shop so ein, dass Kundschaft in Deutschland, Österreich oder Frankreich ohne Überraschung bestellt.
- Preise pro Land mit der richtigen Steuer anzeigen
- Zolltarifnummer und Ursprung bei jedem Produkt
- Versand mit verzollter Zustellung statt Gebühren an der Tür
- Mehrsprachiger Shop mit Euro als Währung













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Zoll und Verzollung verständlich erklärt
Jedes Paket aus der Schweiz in die EU überquert eine Zollgrenze. Die Ware wird in der Schweiz als Ausfuhr angemeldet und im Zielland eingeführt. Bei der Einfuhr fällt die Mehrwertsteuer des Ziellandes an, je nach Ware und Ursprung zusätzlich Zoll. Dazu verlangen Paketdienste oft eine Gebühr für die Verzollung.
Die Frage ist, wer das bezahlt. Muss die Kundin an der Tür nachzahlen, verweigert sie das Paket oft. Es kommt zurück, und Sie tragen die Kosten doppelt. Besser ist ein Preis, in dem Steuern und Abgaben schon enthalten sind.
Was alles dabei ist
- Zolltarifnummer und Ursprungsland bei jedem Produkt
- Preise in Euro mit Mehrwertsteuer des Ziellandes
- Versandregeln pro Land
- Zollinhaltserklärung mit sauberen Warenbeschreibungen
- Rechtstexte für Kundschaft aus der EU
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Häufig gestellte Fragen
Lieferungen ins Ausland sind in der Schweiz in der Regel von der MWST befreit, wenn Sie die Ausfuhr nachweisen können. Dafür fällt bei der Einfuhr die Mehrwertsteuer des Ziellandes an. Im Shop werden deshalb für die Schweiz und die EU unterschiedliche Preise oder Steuern hinterlegt. Verbindlich berät Ihre Treuhand.
Für viele Industrieprodukte mit Schweizer Ursprung fällt dank dem Freihandelsabkommen kein Zoll an, sofern der Ursprung nachgewiesen ist. Bei Lebensmitteln und landwirtschaftlichen Produkten gelten andere Regeln. Ware, die Sie aus Drittländern einkaufen und weiterverkaufen, kann verzollt werden müssen. Klären Sie Ihre Produkte mit einer Zollfachstelle.
IOSS ist ein Verfahren der EU für Sendungen mit geringem Warenwert. Sie erheben die Mehrwertsteuer des Ziellandes schon beim Kauf, und die Kundschaft zahlt bei der Zustellung nichts nach. Für Händler aus der Schweiz braucht es meist einen Vertreter in der EU. Bei wenigen Sendungen ist der Aufwand oft grösser als der Nutzen.
Shopify kann Märkte pro Land oder Region anlegen, je nach Shopify-Abo. Für jeden Markt lassen sich Währung, Preise, Sprache und Versand festlegen. Kundschaft aus Deutschland sieht dann Euro und deutsche Steuerangaben, Kundschaft aus der Schweiz Franken. Hyperpage richtet das im Paket L ein, zusammen mit mehreren Sprachen.
Wer gezielt an Privatpersonen in der EU verkauft, muss mit deren Verbraucherrecht rechnen. Dazu gehört ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen. Je nach Produkt kommen Pflichten zur Produktsicherheit und zu Verpackungen hinzu. Hyperpage setzt Rechtstexte und Hinweise technisch um, verbindlich berät eine Rechtsberatung mit Kenntnis des EU-Rechts.
Das hängt von Gewicht, Wert und Zielland ab. Die Post bietet internationale Pakete mit Zollinhaltserklärung an, DPD und andere Dienstleister ebenfalls. Wichtig ist, ob verzollt zugestellt werden kann und welche Gebühren anfallen. Ab Paket M druckt Ihr Shop Etiketten direkt, im Paket L binden wir mehrere Dienstleister an.
Bereit für mehr Anfragen?
Onlineshop Export in die EU Schritt für Schritt
Die EU liegt vor der Haustür, und viele Schweizer Produkte sind dort gefragt. Trotzdem scheitern viele Shops am ersten Paket nach Deutschland. Die Kundin bestellt einen Pullover, an der Tür will der Paketdienst Steuern und Gebühren, und sie verweigert die Annahme. Mit etwas Vorbereitung lässt sich das vermeiden. Die folgenden Schritte zeigen, was vor dem Export geklärt sein sollte. Sie ersetzen keine Beratung durch Treuhand oder Zollfachleute, geben Ihnen aber eine klare Reihenfolge.
- Klären Sie, welche Produkte Sie in welche Länder verkaufen wollen.
- Bestimmen Sie für jedes Produkt Zolltarifnummer und Ursprung.
- Entscheiden Sie, ob Sie verzollt und versteuert liefern.
- Prüfen Sie Mehrwertsteuer und IOSS mit Ihrer Treuhand.
- Wählen Sie Versanddienstleister und Verpackung.
- Passen Sie Rechtstexte für Kundschaft aus der EU an.
- Richten Sie Preise, Sprachen und Versand im Shop ein.
Zoll und Ursprung der Ware
Jedes Produkt hat eine Zolltarifnummer, die festlegt, wie es an der Grenze behandelt wird. In Shopify lässt sich diese Nummer zusammen mit dem Ursprungsland bei jedem Produkt hinterlegen. Sie erscheint dann automatisch auf den Zolldokumenten des Versanddienstleisters.
Zwischen der Schweiz und der EU gilt für viele Industrieprodukte ein Freihandelsabkommen. Ware mit Schweizer Ursprung kann dann zollfrei eingeführt werden, wenn der Ursprung nachgewiesen ist, etwa mit einer Ursprungserklärung auf der Rechnung. Für Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte gelten eigene Regeln. Kaufen Sie Ware in Asien ein und verkaufen sie weiter, ist sie nicht schweizerischen Ursprungs, und es kann Zoll anfallen.
Mehrwertsteuer und IOSS
Lieferungen ins Ausland sind von der Schweizer MWST in der Regel befreit, wenn die Ausfuhr nachgewiesen ist. Bei der Einfuhr in die EU fällt dafür die Mehrwertsteuer des Ziellandes an. Eine Freigrenze für kleine Sendungen gibt es in der EU nicht mehr, jede Sendung mit Warenwert ist betroffen.
Für Sendungen mit geringem Warenwert gibt es das Verfahren IOSS. Sie berechnen die Mehrwertsteuer des Ziellandes direkt im Bestellvorgang und rechnen sie gesammelt ab. Die Kundschaft zahlt bei der Zustellung nichts mehr. Für Händler aus der Schweiz braucht es dafür meist einen Vertreter mit Sitz in der EU. Wer viel exportiert, prüft auch eine eigene Registrierung oder ein Lager in der EU. Diese Entscheidungen treffen Sie mit Ihrer Treuhand, Hyperpage setzt sie danach im Shop um.
Versand, Preise und Rücksendungen
Viele Paketdienste bieten Versand mit verzollter Zustellung an. Sie zahlen Steuern und Abgaben und berechnen sie der Kundschaft im Preis. Im Shop richten wir dafür eigene Märkte für die EU ein, mit Preisen in Euro, eigener Steuer und eigenen Versandkosten. Kundschaft aus Deutschland sieht dann Endpreise, wie sie es von einem deutschen Shop kennt. Rechnen Sie die Kosten für Zoll, Steuern und Versand vorher für ein typisches Paket durch. So sehen Sie, ab welchem Bestellwert sich ein Versand in die EU lohnt und ob ein Mindestbestellwert sinnvoll ist.
Rücksendungen aus der EU sind aufwendiger als im Inland, weil die Ware wieder eingeführt wird. Planen Sie dafür einen einfachen Ablauf, etwa mit einer Adresse für Rücksendungen in der EU oder klaren Anweisungen für die Zollpapiere. Kundschaft aus der EU hat bei Fernabsatz in der Regel ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen, anders als in der Schweiz. Je nach Produkt verlangt die EU eine verantwortliche Person mit Sitz in der EU und eine Registrierung für Verpackungen, etwa in Deutschland. Das revidierte Datenschutzgesetz der Schweiz gilt seit dem 1. September 2023, für Kundschaft aus der EU kommt die Datenschutz-Grundverordnung dazu. Verbindliche Auskünfte geben Rechtsberatung und Treuhand.
Wie Hyperpage Ihren Shop für die EU einrichtet
Für den Export eignet sich vor allem Paket L ab CHF 7'900. Es bringt einen mehrsprachigen Shop, mehrere Versanddienstleister, Lager oder Versandpartner und die Anbindung an Bexio oder ein Warenwirtschaftssystem. Wer zuerst nur gelegentlich in die EU verschickt, startet mit Paket M ab CHF 3'900 und Versand mit Post, DPD oder Planzer. Für einen reinen Test des Marktes reicht auch Paket S für CHF 1'990.
Ein grösserer Shop mit mehreren Märkten ist in acht bis zwölf Wochen bereit. Am meisten Zeit brauchen Zolltarifnummern, Übersetzungen und Produktdaten. Zur Hälfte bezahlen Sie bei Auftrag, den Rest beim Start des Shops. Der Shop gehört Ihnen, und in der Schulung zeigen wir, wie Sie Märkte und Preise pflegen. Für Werbung in den Zielländern gibt es Marketing-Pakete ab CHF 290 im Monat.
Mehr dazu bei Onlineshop erstellen lassen, bei Shopify international, beim mehrsprachigen Onlineshop, bei Versand im Onlineshop und unter Pakete und Preise.
- Zolltarifnummer und Ursprung bei jedem Produkt hinterlegt
- Ursprungserklärung für Ware mit Schweizer Ursprung
- Entscheid für verzollte Zustellung oder Zahlung an der Tür
- IOSS und Mehrwertsteuer der EU mit der Treuhand geklärt
- Preise in Euro mit Steuer des Ziellandes
- Ablauf für Rücksendungen aus der EU
- Rechtstexte mit Widerrufsrecht für Kundschaft aus der EU





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